Ein wachsendes Archiv mit Texten über Aufmerksamkeitsökonomie, digitale Sucht und den radikalen Ausstieg — Begleitlektüre zum Buch Quit the Feed!.
Hier sammeln wir die Argumente gegen ein Geschäftsmodell, das längst keine Kommunikation mehr ist, sondern Aufmerksamkeitsökonomie. Essays über die Mechanik des Feeds, über Dark Patterns, über den ökonomischen Druck hinter dem Endlos-Scroll — und über die vernünftig klingenden Geschichten, mit denen wir uns die Sucht verkaufen. Begleitlektüre zum Buch Quit the Feed! von Henriette Hochstein-Frädrich.
Thema öffnen →1 ArtikelEin echter Ausstieg ist kein Selbstoptimierungs-Wochenende — er ist ein Entzug. Dieser Bereich versammelt strukturierte Anleitungen für den Social-Media-Entzug, die typischen Phasen der ersten Wochen, die häufigsten Stolpersteine und konkrete Werkzeuge, um nicht in alte Reflexe zurückzufallen. Der vollständige Entzug steht im Buch Quit the Feed!.
Thema öffnen →1 ArtikelSocial Media ist kein Werkzeug. Es ist ein präzise kalibriertes Belohnungssystem. In diesem Bereich geht es um die Neurologie hinter dem Feed: Dopamin-Schleifen, variable Belohnungen, Verhaltenssucht — und die belegten Parallelen zu klassischen Suchtmitteln wie Tabak. Die zentrale These dieser Essays ist auch das Fundament des Buches Quit the Feed!.
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Sucht by Design, Sucht mit Absicht, Sucht mit Folgen. Die Parallelen zwischen Social Media und Big Tobacco sind keine Metapher mehr — sie sind belegt. Ein Blick auf die Neurologie, das Geschäftsmodell und den Moment, in dem die Dealer selbst zu zweifeln begannen.

Jeder Social-Media-Süchtige hat eine Geschichte. Sie klingt vernünftig, sogar strategisch. Sie ist in fast jedem Fall ein Märchen, das wir uns erzählen, um nicht aufhören zu müssen.

Kein Digital Detox. Kein Wochenende offline. Ein strukturierter Ausstieg, modelliert nach einem bewährten Genesungs-Prinzip: verstehen, verlernen, transformieren. Hier ist die erste Stunde.